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Forum
zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger e.V.
Claus Fussek 309 04 86
51 Christiane Lüst 89311054
M Ü N C H N E
R P F L E G E S T A M M T I S C H
Mittwoch, den 5. Mai 19 Uhr Löwenbräukeller
Stiglmaierplatz
„VERANTWORTUNG
DER KOMMUNE FÜR BEHINDERTE, ALTE, KRANKE, PFLEGEBEDÜRFTIGE
MENSCHEN"
Stabübergabe des scheidenden
Sozialreferenten FRIEDRICH GRAFFE an seine Nachfolgerin
BRIGITTE MEIER beim „Pflegestammtisch":
„17 Jahre Sozialreferent heißt
auch 17 Jahre Verantwortung für die Altenhilfe und die Pflege
in München!"
In der Amtszeit des engagierten
Sozialreferenten
-
wurden die städtischen Alten- und
Pflegeheime von der Münchenstift übernommen und zu
qualitätsvollen Einrichtungen umgestaltet,
-
widmeten sich 60 Sitzungen der
„Münchner Pflegekonferenz" der Pflege - ihrer Qualität, der
Personalausstattung und -gewinnung, neuen Wohnformen, der
ärztlichen Versorgung im Heim, freiheitsentziehenden Maßnahmen
und vielem mehr,
-
begann die bundesweit erste
Beschwerdestelle ihre Arbeit,
-
entstand die Pflegebörse im
Internet,
-
wurden mehrere städtische
Förderprogramm aufgelegt - heiminterne Tagesbetreuung,
Soforthilfeprogramm Pflegeüberleitung, pflegeergänzende
Leistungen zur Verbesserung der Situation in der ambulanten
Pflege.
Der „Stammgast" beim
Pflegestammtisch Friedrich Graffe verspricht zum Abschied:
„Vieles ist geschehen, vieles ist
noch zu tun. Die pflegebedürftigen Menschen werden auch in Zukunft
im Sozialreferat eine Lobby haben - dann repräsentiert durch die
Sozialreferentin Brigitte Meier!"
Kein Unbekannter beim
„Pflegestammtisch" ist der Professor für Soziologie an der
Justus-Liebig-Univerität Gießen und Vorsitzender der „Aktion
Demenz e.V."
(www.aktion-demenz.de) REIMER
GRONEMEYER : „Auch demenzkranke Menschen haben ein Potenzial,
eine Würde und ein Recht auf Teilhabe am Leben in der Kommune! Dies
ist eine der großen sozialen Herausforderungen im alternden Europa.
Es geht um einen zivilgesellschaftlichen Aufbruch, der in Kommunen,
Dörfern und Städten eine neue Einbeziehung der Menschen mit
Demenz möglich macht und sie nicht gleich in
Versorgungsinstitutionen abschiebt, in denen ihre Fähigkeiten und
Möglichkeiten leichter unter die Räder geraten". Gronemeyer
betont: „Das Thema ist in der Politik noch nicht angekommen, auch
nicht in den Kommunen." Er fordert „eine gesellschaftliche
Sensibilisierung , dass sich alle Menschen mit diesem Thema
auseinandersetzen und überall demenzfreundliche Kommunen entstehen
müssen!"
Buchempfehlung:
„Ist Altern eine Krankheit? Wie
wir die gesellschaftlichen Herausforderungen der Demenz bewältigen"
Rüdiger Dammann Reimer Gronemeyer Campus Verlag
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