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85. Pflegestammtisch PDF Drucken E-Mail

Forum zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger e.V.

Claus Fussek 089/309 04 8651 Christiane Lüst 089/89311054

 

M Ü N C H N E R P F L E G E S T A M M T I S C H



Mittwoch, den 3. März 19 Uhr Löwenbräukeller Stiglmaierplatz


TRANSPARENZ UND QUALITÄT IN DER PFLEGE


„Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) verpflichtet sich in der Pflege zu Qualität und größtmöglichster Transparenz ohne Vorbehalt und ohne Hintertür und tritt für die unverfälschte Veröffentlichung der Ergebnisse ein!"

Das erklärte Ziel des Bayerischen Roten Kreuzes, so deren Landesgeschäftsführer LEONHARD STÄRK, ist es, „dass alle seine Einrichtungen um eine halbe Note besser sein sollen, als der Landesdurchschnitt. Dass wir dieses Ziel noch nicht bei allen unseren 112 stationären Pflegeeinrichtungen erreicht haben, wissen wir und das spornt uns an zur ständigen Überprüfung unserer eigenen Leistungen." Weiterhin wird das BRK sich „für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der über 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für eine angemessene Bezahlung engagieren". „Das wird auch für das BRK ein schwerer Weg, aber er wird sich lohnen, vor allem für die Menschen, für die wir versorgen und für die Menschen, die bei uns arbeiten".

 

Mit dem anderen Bewertungssystem „Sterne für gute Pflege" (www.pflegenetz-heilbronn.de) plädiert der Heimleiter ANDREAS HAUPT aus Heilbronn für „eine komplette Richtungsänderung zu einer umfassenden, neutralen und positiven Differenzierung der Leistungen mit klarer Gewaltenteilung".

„Nach jahrelanger Forderung von mehr Transparenz der Qualität in der Pflege haben wir heute durch das MDK Notensystem (...) mehr denn je desaströse Zustände für den Verbraucher. Das von Eigeninteresse und Lobbyismus geprägte und ohne Einbezug der Basis entwickelte Notensystem weist nicht nur viele Mängel auf, sondern es verwirrt den Verbraucher und verunsichert die Pflege in einem noch nie da gewesenen Ausmaß."

 

„Konflikte verstehen, analysieren, bewältigen" ist das Thema von GERD W. STOLP (Mental Coach). Sehr viele Pflegekräfte beklagen sich über schlechtes Arbeitsklima, Stress, Frust, Unzufriedenheit, Mobbing und Burnout. „Wir können aus Konflikten lernen und sie als Chance sehen. Dazu gehören jedoch eine offene Haltung und die Konfliktfähigkeit der Leitung. Untersuchungen zeigen, bewältigte Konflikte führen zu einer qualitativen Arbeitsverbesserung der Mitarbeiter und der Patienten."

 

Wichtiger Fernsehhinweis:

So geht es nicht weiter ... Wenn Mutter ins Heim muss..." von Uta Claus

Neuer Sendetermin ZDF Reportage 7. März 18.30 Uhr

 

Die „Pflegestammtisch" Termine für 2010 unter:

www.verhungern-im-heim.de

 
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