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Forum
zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger e.V.
Claus Fussek
Tel.: 2015466 Christiane Lüst Tel.: 89311054
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. M Ü N C H N E R P F L E G E S T A M M T I S C H
Mittwoch, den 10.
Februar 2010 um 19 Uhr Löwenbräukeller Stiglmaierplatz
„WEM HELFEN DIE
NEUEN PFLEGENOTEN ?"
Schlagzeilen, wie „Bestnoten für
Südwest-Altenheime" „Pflege - TÜV: Umstrittene Noten",
„Gute Noten trotz miserabler Pflege", „Zweifel am Pflege -
TÜV", „Nur gute Noten für Pflegeheime: Eine Farce!" usw.
bestimmen seit Monaten die Diskussionen „in der Pflege".
Auf Antrag des Trägers eines schlecht
benoteten Pflegeheimes hat das Sozialgericht München die
Veröffentlichung der Ergebnisse einer Qualitätsprüfung vorläufig
untersagt. Die Begründung: Dies sei „ein Eingriff in die vom
Grundgesetz geschützte Berufsfreiheit" des Heimbetreibers!
(„Schlechte Heimnoten bleiben geheim") (SZ 29.1.2010).
Selbstverständlich wollen wir auch
beim „Pflegestammtisch" dieses Thema diskutieren:
Der Kreisverwaltungsreferent und Chef
der Münchner Heimaufsicht Dr. WILFRIED BLUME-BEYERLE
sieht „in diesem Benotungssystem eine Mogelpackung. Dem
Verbraucher wird dabei eine Scheintransparenz suggeriert. Momentan
werden die Einrichtungen mit Prüfungen durch den MDK „überschwemmt",
welche für den Qualitätsentwicklungsprozess nichts beisteuern
können." - „Dieser Prüfwahnsinn muss schnellstmöglichst
beendet werden".
„Bei der Pflege und Unterbringung
alter Menschen kann es null Toleranz gegenüber Einrichtungen und
ambulanten Diensten geben, die mit den Menschen würdelos und
schlecht umgehen" fordert der Geschäftsführer der MÜNCHENSTIFT
GMBH GERD PETER. Seit vielen Jahren fordert er von den
Heimträgern, ihre Einnahmen, Ausgaben, Überschüsse oder Verluste,
sowie ihre Heimaufsichts- und MDK Berichte freiwillig zu
veröffentlichen.
„Die guten Noten sind die politisch
gewollte Ruhigstellung und das Leugnen der Probleme einer zentralen
Branche in unserer Gesellschaft" - „Man muss sich das mal
vorstellen, die Note eins ist hervorragend, eigentlich nicht mehr
steigerungsfähig. Die Altenpflege braucht demnach auch nicht mehr
Geld, weil sie mit dem vorhandenen hervorragende Arbeit leistet".
Die Leitende Ärztin des
Medizinisches Dienstes (MDK) in Bayern Dr. OTTILIE RANDZIO
wird „die ersten Transparenzergebnisse einer kritischen
Würdigung unterziehen!"
Die Testergebnisse erfahren Sie im
Internet unter:
www.pflegelotse.
de oder www.aok-gesundheitsnavi.de
Zur Information: Aktuelles
„Pflege-Ranking" (ein paar Beispiele): 88 Prozent der
überprüften Pflegeheime in Baden Württemberg erhielten die Note
„sehr gut"! Die Durchschnittsnoten in Mecklenburg-Vorpommern
1,4 - in Hessen 1.7 - in Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und
Thüringen 1,9 - Hamburg erreicht 2,7 und Schlusslicht ist
Schleswig-Holstein mit 3,0 !
Die
„Pflegestammtisch-Termine" für das Jahr 2010, Fortbildungs-
und Seminarangebote und vieles mehr finden Sie unter:
www.verhungern-im-heim.de
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