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84. Pflegestammtisch PDF Drucken E-Mail

Forum zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger e.V.

Claus Fussek Tel.: 2015466 Christiane Lüst Tel.: 89311054

 

84 . M Ü N C H N E R P F L E G E S T A M M T I S C H

Mittwoch, den 10. Februar 2010 um 19 Uhr Löwenbräukeller Stiglmaierplatz


WEM HELFEN DIE NEUEN PFLEGENOTEN ?"

 

Schlagzeilen, wie „Bestnoten für Südwest-Altenheime" „Pflege - TÜV: Umstrittene Noten", „Gute Noten trotz miserabler Pflege", „Zweifel am Pflege - TÜV", „Nur gute Noten für Pflegeheime: Eine Farce!" usw. bestimmen seit Monaten die Diskussionen „in der Pflege".

 

Auf Antrag des Trägers eines schlecht benoteten Pflegeheimes hat das Sozialgericht München die Veröffentlichung der Ergebnisse einer Qualitätsprüfung vorläufig untersagt. Die Begründung: Dies sei „ein Eingriff in die vom Grundgesetz geschützte Berufsfreiheit" des Heimbetreibers! („Schlechte Heimnoten bleiben geheim") (SZ 29.1.2010).

 

Selbstverständlich wollen wir auch beim „Pflegestammtisch" dieses Thema diskutieren:

 

Der Kreisverwaltungsreferent und Chef der Münchner Heimaufsicht Dr. WILFRIED BLUME-BEYERLE sieht „in diesem Benotungssystem eine Mogelpackung. Dem Verbraucher wird dabei eine Scheintransparenz suggeriert. Momentan werden die Einrichtungen mit Prüfungen durch den MDK „überschwemmt", welche für den Qualitätsentwicklungsprozess nichts beisteuern können." - „Dieser Prüfwahnsinn muss schnellstmöglichst beendet werden".

„Bei der Pflege und Unterbringung alter Menschen kann es null Toleranz gegenüber Einrichtungen und ambulanten Diensten geben, die mit den Menschen würdelos und schlecht umgehen" fordert der Geschäftsführer der MÜNCHENSTIFT GMBH GERD PETER. Seit vielen Jahren fordert er von den Heimträgern, ihre Einnahmen, Ausgaben, Überschüsse oder Verluste, sowie ihre Heimaufsichts- und MDK Berichte freiwillig zu veröffentlichen.

„Die guten Noten sind die politisch gewollte Ruhigstellung und das Leugnen der Probleme einer zentralen Branche in unserer Gesellschaft" - „Man muss sich das mal vorstellen, die Note eins ist hervorragend, eigentlich nicht mehr steigerungsfähig. Die Altenpflege braucht demnach auch nicht mehr Geld, weil sie mit dem vorhandenen hervorragende Arbeit leistet".

Die Leitende Ärztin des Medizinisches Dienstes (MDK) in Bayern Dr. OTTILIE RANDZIO wird „die ersten Transparenzergebnisse einer kritischen Würdigung unterziehen!"

 

Die Testergebnisse erfahren Sie im Internet unter:

www.pflegelotse. de oder www.aok-gesundheitsnavi.de

 

Zur Information: Aktuelles „Pflege-Ranking" (ein paar Beispiele): 88 Prozent der überprüften Pflegeheime in Baden Württemberg erhielten die Note „sehr gut"! Die Durchschnittsnoten in Mecklenburg-Vorpommern 1,4 - in Hessen 1.7 - in Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen 1,9 - Hamburg erreicht 2,7 und Schlusslicht ist Schleswig-Holstein mit 3,0 !

 

Die „Pflegestammtisch-Termine" für das Jahr 2010, Fortbildungs- und Seminarangebote und vieles mehr finden Sie unter:

 

www.verhungern-im-heim.de

 
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